

Die Unternehmensstandorte

Die seit Jahrzehnten bestehenden Unternehmensstandorte sind Garant für eine sichere und zuverlässige Entsorgung. Sie sind per Schiene, Straße und Wasser gut erreichbar.
Der Unternehmenssitz in Potsdam

Der Entsorgungsstandort Schöneiche

Der Standort befindet sich südlich von Berlin.
Die Deponie:
Zentraler Bestandteil ist die Deponie. Diese existiert seit 1975 und hat eine Ablagerungsfläche von rund 110 Hektar. Das nutzbare Deponievolumen umfasst für die Deponieklassen I und II rund drei Millionen Kubikmeter. Unsere Ablagerungsbereiche sind mit einer Größe von 17 Hektar basisabgedichtet.
Das in der Deponie entstehende Gas wird über 123 Gasbrunnen erfasst und im eigenen Blockheizkraftwerk verstromt. Die erzeugte elektrische Energie wird nach Abzug des Eigenverbrauchs in das öffentliche Netz abgegeben. Die entstehende Wärme dient zur Versorgung der Gebäude sowie als Prozesswärme in der Sickerwasseraufbereitungsanlage. Weiterhin nutzen wir das Deponiegas als Stützfeuer in der Sonderabfallverbrennungsanlage (SAV) und zur Abluftbehandlung in der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA).
Die Deponie verfügt über eine Sickerwasseraufbereitungsanlage, die nach dem Prinzip der Umkehrosmose mit nachfolgender Eindampfung und Trocknung der Rückstände arbeitet. Das gereinigte Sickerwasser nutzen wir als Prozesswasser in den Anlagen am Standort.
Die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA):
Die MBA wurde 2005 in Betrieb genommen. Sie ist für eine Kapazität von 180.000 Mg/a ausgelegt. In der Anlage trennen wir Wertstoffe ab, die dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung gestellt (Metalle) oder als Ersatzbrennstoffe thermisch verwertet werden. Das ablagerungsfähige Material wird in den biologischen Behandlungsstufen gewonnen. In der Anlage behandeln wir Restabfälle aus Städten und Landkreisen des Landes Brandenburg sowie aus Berlin.
Die Sonderabfallverbrennungsanlage (SAV):
In der SAV können circa 25.000 Mg/a gefährliche Abfälle thermisch behandelt werden. Dazu gehören sowohl flüssige als auch pastöse und feste Stoffe, zum Beispiel Lösemittel, Altöle, Schlämme, Pflanzenschutzmittel, Altlacke, Chemikalien und belastete Abwässer. Durch eine optimale Vorbehandlung sowie einen kontinuierlichen Eintrag in den Drehrohrofen wird bei Temperaturen über 1.050 OC eine gleichmäßige Verbrennung gewährleistet. Die anfallende Schlacke wird auf der DK-II-Fläche der Deponie abgelagert. Verbrennungsabgase werden über eine Rauchgasreinigungsanlage mit modernen Methoden gereinigt. Die Entsorgung der hier anfallenden Abfälle erfolgt untertägig.
Der Entsorgungsstandort Vorketzin

Der Standort befindet sich westlich von Berlin.
Die Deponie:
Seit 1974 ist der Standort Vorketzin fester Unternehmensbestandteil. Der gesamte Deponiekörper ist durch eine 3.750 m lange Doppelkammerdichtwand umschlossen, deren Bau 2004 beendet wurde. Eine Qualifizierung des Deponiebetriebes erfolgte 2005 mit dem Bau eines basisabgedichteten Abschnittes innerhalb der Doppelkammerdichtwand für die Ablagerung von vorbehandeltem Abfall. Dieser verfügt über eine Grundfläche von sechs Hektar und ist vom Altkörper durch eine Zwischenabdichtung sicher getrennt. Das noch verfügbare Gesamtvolumen von 2,5 Mio. m3 Restabfall garantiert unseren Kunden eine langfristige Entsorgungssicherheit.
Das Deponiegas wird in 164 Gasbrunnen gesammelt. Dieses wird direkt vor Ort in Blockheizkraftwerken verwertet. Die entstehende Wärme wird zur Heizung der am Standort befindlichen Gebäude beziehungsweise als Prozesswärme genutzt sowie als Elektroenergie ins öffentliche Netz eingespeist.
Die Deponie verfügt über eine Sickerwasserreinigungsanlage, die wie die in Schöneiche nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeitet. Sie wurde bereits 2004 errichtet und 2008 erweitert. Von dem im System der Kammerdichtwand gesammelten Wasser können damit pro Tag bis zu 400 Kubikmeter behandelt werden. Das gereinigte Wasser kann in den Vorfluter geleitet werden, das verbleibende Konzentrat wird extern sicher entsorgt.
Die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA):
In der MBA werden seit 2005 Restabfälle behandelt. Die Anlage kann 180.000 Mg/a sowie zusätzlich 10.000 Mg/a Klärschlamm verarbeiten. In der Anlage trennen wir Wertstoffe ab, die dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung gestellt (Metalle) oder als Ersatzbrennstoffe thermisch verwertet werden. Hier sind wir langfristiger und verlässlicher Partner der Stadt Potsdam und weiterer fünf Landkreise aus Brandenburg.
Der Entsorgungsstandort Deetz

Die Deponie Deetz liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sie hat eine Größe von 150 ha und steht vor allem für die Annahme von Bauschutt und anderen mineralischen Abfällen zur Verfügung. Sie ist sowohl über die Straße als auch über das Wasser erreichbar. Mit dem Bau einer basisgedichteten Fläche wurden in 2009 die Voraussetzungen für einen langfristigen Weiterbetrieb geschaffen. Damit können auch zukünftig Abfälle der Deponieklasse I gesetzeskonform abgelagert werden.
Den langjährigen Betrieb von Versuchsfeldern für alternative Oberflächenabdeckungen führen wir am Standort weiter fort.