Unser Leis­tungs­­an­ge­bot

Die MEAB ist seit Jahrzehnten auf die sichere Behandlung, Verwertung und Entsorgung von Restabfällen, gefährlichen Abfällen (Sonderabfällen) sowie Industrie- und Bauabfällen spezialisiert.

Restabfälle werden am Standort Schöneiche (MBA) so behandelt, dass sie nach Abtrennung verwertbarer Stoffe und anschließender biologischer Behandlung weitgehend umweltneutral auf der Deponie abgelagert werden können. Gefährliche Abfälle wie zum Beispiel Chemikalien, Lösemittel, Leime, Schlämme, Pflanzenschutzmittel, Altlacke, Arzneimittel, Teere und gefährliche Bauabfälle werden in der SAV Schöneiche thermisch behandelt. Mineralische Abfälle werden auf den Deponien Vorketzin, Schöneiche und Deetz sicher und umweltschonend entsorgt.

Fachkundige Beratung zu allen Fragen der Abfallentsorgung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Unternehmenssitz in Potsdam. 

Die Unternehmens­standorte

Vorketzin | Potsdam | Deetz | Schöneiche

Vorketzin – Standort für mineralische Abfälle

Die westlich von Berlin gelegene Deponie gehört seit 1974 zur MEAB. Seit 2004 umgibt eine 3.750m lange Doppelkammerdichtwand den gesamten Deponiekörper. 2005 erfolgte die Qualifizierung des Deponiebetriebes durch den Bau eines basisabgedichteten Abschnittes innerhalb der Doppelkammerdichtwand. Dieser Bereich mit einer Grundfläche von sechs Hektar ist vom Altkörper durch eine Zwischenabdichtung sicher getrennt – hier wird vorbehandelter Abfall abgelagert. Mit dem noch verfügbaren Gesamtvolumen ist eine langfristige Entsorgungssicherheit garantiert.

Das durch den Abbau von organischen Inhaltsstoffen im Deponiekörper entstehende Deponiegas wird in 164 Gasbrunnen gesammelt und direkt vor Ort in Blockheizkraftwerken verwertet. Die entstehende Wärme wird zur Heizung der am Standort befindlichen Gebäude beziehungsweise als Prozesswärme genutzt sowie als Elektroenergie ins öffentliche Netz eingespeist.

Die Deponie verfügt über eine Sickerwasser­reinigungs­anlage, die analog der in Schöneiche nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeitet. Sie wurde bereits 2004 errichtet und 2008 erweitert. Von dem im System der Kammerdichtwand gesammelten Wasser können damit pro Tag bis zu 400 Kubikmeter behandelt werden. Das gereinigte Wasser kann in den Vorfluter geleitet und das verbleibende Konzentrat extern sicher entsorgt werden.

Schöneiche – Standort für die Behandlung und Ablagerung für Rest- und gefährliche Abfälle

Der südlich von Berlin gelegene Entsorgungsstandort umfasst eine Deponie sowie die zur MEAB gehörende Mechanisch-Biologische Abfall­behandungsanlage (MBA) und die Sonderabfall­verbrennungsanlage (SAV).

Die Deponie 
Seit 1975 existierend, ist die Deponie mit einer Ablagerungsfläche von rund 110 Hektar zentraler Bestandteil des Standorts. Mit der Fertigstellung 2017 der DK I  Erweiterung gewährleisten wir für unsere Kunden langfristige Entsorgungssicherheit. Die Ablagerungsbereiche sind mit einer Größe von 17 Hektar basisabgedichtet.
 Das in der Deponie entstehende Gas wird über 123 Gasbrunnen erfasst und im eigenen Blockheizkraftwerk verstromt. Die erzeugte elektrische Energie wird nach Abzug des Eigenverbrauchs in das öffentliche Netz abgegeben. Die entstehende Wärme dient zur Versorgung der Gebäude sowie als Prozesswärme in der Sickerwasser­aufbereitungs­anlage. Außerdem nutzen wir das Deponiegas als Stützfeuer in der SAV und zur Abluftbehandlung in der MBA. Die Sickerwasser­aufbereitungs­anlage arbeitet nach dem Prinzip der Umkehrosmose. Das gereinigte Sickerwasser wird als Prozesswasser in den Anlagen am Standort genutzt. Das Sickerwasser­konzentrat wird extern entsorgt.

Die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage Schöneiche (MBA) Die MBA-Schöneiche wurde 2005 in Betrieb genommen. Seitdem werden hier Restabfälle aus Städten und Landkreisen des Landes Brandenburg sowie zeitweise aus Berlin behandelt. Die MBA-Schöneiche hat eine Behandlungskapazität von 180.000 Tonnen/Jahr. In der Anlage werden die Abfälle zunächst mechanisch behandelt. Dabei werden verwertbare Stoffe abgetrennt und dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung gestellt. Die heizwertreiche Fraktion (Ersatzbrennstoff) wird thermisch verwertet und Metalle werden der stofflichen Verwertung zugeführt. Die übrige bei der Behandlung entstehende Fraktion wird einer mehrwöchigen biologischen Behandlung in zwei Stufen unterzogen (Intensiv- und Nachrotte) und danach auf der basisgedichteten Deponiefläche (DK II) der Deponie Schöneiche abgelagert. Die bei der Behandlung entstehende Abluft wird biologisch (Biofilter) und thermisch (RTO) gereinigt.

Die Sonderabfall­verbrennungs­anlage (SAV) Seit 1988 werden in der SAV ca. 25.000 Tonnen/Jahr gefährlicher Abfälle thermisch behandelt. Die fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter und die spezielle Anlagentechnik ermöglichen uns, sowohl flüssige, gasförmige als auch pastöse und feste Stoffe, zum Beispiel Lösemittel, Altöle, Schlämme, Pflanzenschutzmittel, Altlacke, Chemikalien und belastete Abwässer, zu behandeln. Durch eine optimale Vorbehandlung sowie einen kontinuierlichen Eintrag in den Drehrohrofen wird bei Temperaturen über 1.050 Grad Celsius eine gleichmäßige Verbrennung gewährleistet. Die anfallende Schlacke wird auf der DK-II-Fläche der Deponie abgelagert. Verbrennungsabgase werden über eine Rauchgasreinigungsanlage mit modernen Methoden gereinigt. Die Entsorgung der hier anfallenden Reststoffe erfolgt untertägig.

Deetz – Standort für Bauschutt/­mineralische Abfälle

Die Deponie Deetz im Landkreis Potsdam-Mittelmark gehört seit 1974 zum Unternehmen MEAB. Mit einer Fläche von 150 Hektar steht sie vor allem für die Annahme von Bauschutt und anderen mineralischen Abfällen zur Verfügung. Sie ist sowohl über die Straße als auch über das Wasser (Havel) erreichbar. Mit dem Bau einer basisgedichteten Fläche wurden 2009 die Voraussetzungen für einen langfristigen Weiterbetrieb geschaffen. Damit können Abfälle der Deponieklasse I auf lange Sicht umweltverträglich abgelagert werden.

Potsdam – Unternehmens­sitz

Die Verwaltungszentrale einschließlich des Vertriebs befinden sich in Potsdam. Hier werden die strategischen Entscheidungen getroffen, deren operative Umsetzung an den Unternehmensstandorten Schöneiche, Vorketzin und Deetz erfolgt.


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