Unsere modernen Anlagen


Umweltschonende Entsorgungsverfahren

Wir gewährleisten mit unseren Anlagen umweltschonende und zukunftsweisende Entsorgungsverfahren für den Wirtschaftsraum Berlin/Brandenburg. Unsere Entsorgungsstrategie zielt darauf, mit moderner Anlagentechnik und stoffspezifischer Behandlung die Menge verwertbarer Abfälle zu erhöhen.

Deponien


Entsorgung mit Weitblick

Unsere Abfalldeponien in Schöneiche, Vorketzin und Deetz bieten unseren Kunden sichere Ablagerungskapazitäten auf lange Sicht. Die basisabgedichteten Bereiche sind mit Sickerwasserfassung versehen und erfüllen alle gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihres Emissionsverhaltens. Die Anlagenprofile der Deponien erfüllen die höchsten technischen Standards und gehören zu den modernsten Europas. Entsprechend der gesetzlichen Grundlagen werden die verfüllten Deponiebereiche überwacht, gesichert und danach in die Nachsorge entlassen.

MBAn


Umweltgerechte Behandlung von Restabfällen

Seit 01. Juni 2005 dürfen keine unbehandelten Restabfälle mehr deponiert werden. Das Land Brandenburg hat sich mit dem „Brandenburger Weg“ für die mechanisch-biologische Abfallbehandlung entschieden. Dabei werden Restabfälle so verarbeitet, dass diese nach Abtrennung verwertbarer Stoffe und biologischer Behandlung umweltschonend abgelagert werden können.

Das Grundprinzip: Nach der Abtrennung eventueller Störstoffe, zum Beispiel sperriger Gegenstände, erfolgt die mechanische Aufbereitung, wobei Wertstoffe wie Metalle sowie die heizwertreiche Fraktion abgetrennt werden. Die verbleibenden Stoffe werden einer mehrwöchigen aeroben Behandlung zugeführt. Dabei entstehende Abluft wird in biologischen bzw. thermischen Verfahrensstufen gereinigt. In den MBAn entsteht ein in seiner Menge um zwei Drittel reduzierter Abfall, in dem die biologischen Umsetzungen weitgehend abgelaufen sind. Dieser „Rest“ wird auf den basisabgedichteten Deponieflächen (DK II) der MEAB abgelagert. Die MBAn in Schöneiche und Vorketzin gewährleisten damit im Anlagenverbund eine sichere, kostengünstige und umweltgerechte Entsorgung. Das bedeutet langfristige Entsorgungssicherheit für die Kommunen.

SAV


Thermische Behandlung von gefährlichen Abfällen

In der Sonderabfallverbrennungsanlage (SAV) können jährlich circa 25.000 Mg gefährliche Abfälle thermisch behandelt werden. Dazu gehören sowohl flüssige als auch pastöse und feste Stoffe, zum Beispiel Lösemittel, Altöle, Schlämme, Pflanzenschutzmittel, Altlacke, Chemikalien und belastete Abwässer. Durch eine optimale Vorbehandlung sowie einen kontinuierlichen Eintrag in den Drehrohrofen wird bei Temperaturen über 1.050 Grad eine gleichmäßige Verbrennung gewährleistet. Die anfallende Schlacke wird auf der DK-II-Fläche der Deponie abgelagert. Die Verbrennungsabgase werden über eine Rauchgasreinigungsanlage mit modernen Methoden gereinigt. Die hier anfallenden Abfälle werden untertägig entsorgt.

Das Labor der SAV ist nach DIN EN ISO 17025 akkreditiert. Neben der Kontrollfunktion (chemisch-analytische Untersuchung von Abfallstoffen und weiterer Betriebsanalytik) übernimmt das SAV-Labor auch Prüfaufträge von Dritten. Preisanfragen siehe Service.